Reisen bildet ja bekantlich, und jetzt wo sie der Solo-Part meiner Reise so langsam dem Ende zuneigt muss ich einige meiner neuerworbenen Erkentnisse hier publik machen.

Erstens ist der offizielle Name Bangkoks, Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit, eindeutig unhandlich im Alltagsgebrauch. Macht auch keine Sinn, ihn auswendigzulernen, denn spätestens wenn man um halb 6 Uhr morgens erschöpft in sein Bett fällt hat man ihn wieder vergessen.

Zweitens ist der Wahlspruch Bangkoks,
(Hilf den Unterprivilegierten,
Beende die Luftverschmutzung,
Löse die großen Verkehrsprobleme,
Jeder in der Stadt ist freundlich.)

mehr Wunschdenken als Handlungsmaxime. Vor allem ‘Jeder in der Stadt ist freundlich’ stimmt an jedem anderen Ort in Thailand mehr als hier; aber vielleicht bezieht sich das auch nur auf Farang, die oft wie laufende ATM-Geldautomaten behandelt werden. Deswegen bin ich froh dass ich,…

…drittens den Tarnkappenmodus bis zu einem Gewissen Grad perfektioniert  konnte (schnelle Schritte, Lonely Planet tief in der Tasche verstecken, knappe Antworten geben, überall ein ‘Kha‘ dranhängen und gucken als würde man alles verstehen), soll heißen Agent Gul ist jetzt anonym in thailändischen Großstädten unterwegs. Tarnkappenmodus wird aber immer dann deaktiviert, wenn ich hilflos in der Gegend herumstehe und nach der Bushaltestelle suche, und hier muss ich betonen, wie unglaublich freundlich die Thais (außerhalb von Bangkok, außerhalb der Touristenviertel) sind – gestern fragte ich eine Ladenbesitzer nach dem Weg, und er organisierte spontan eine kleine Schwester nebst Motorrad, um mich rechtzeitig zum Bus zu bringen. Wer ähnliche Erlebnisse regelmäßig in Deutschland hat, schickt bitte eine ausreichend frankierte Postkarte an ‘Freundliches Deutschland e.V.’!

Viertens las ich in einem thailändischen Reisemagazin, dass Phetchaburi die Schweiz Thailands ist. Bis auf die Tempel, die Affen und die vielen Asiaten ist da durchaus was dran! Wer der Meinung ist ‘haste eine Tempel gesehen, haste alle gesehen!’ sollte unbedingt nach Phetchaburi fahren, denn hier gibt es unglaublich beeindruckende Höhlentempel, inklusive versteckter Riesenbuddhas, Stalaktiten, Stalagmiten (Preisfrage: Welcher ist an der Decke und welcher am Boden? Antwort auf ausreichend frankierter Postkarte an ‘Geologisches Institut Deutschland’) und vollkommener Einsamkeit – wenn man es schafft, vor den Grundschulklassen anzukommen. Das heißt früh aufstehen, und wenn wir schon beim Thema sind…

Fünftens sind Straßen allgemein nicht hilfreich wenn es zum Thema Einschlafen kommt, weder Hauptstraßen vor dem Fenster noch Ameisenhauptstraßen im Bett. Das resultierende Schlafdefizit lässt sich aber 1-A in…

…sechstens, einem sauberen Hotelzimmer (kein Bed-Bug-Potential) mit weichem Bett (Trampolinpotential) und warmer Dusche (Wellnespotential) in einem Badeort (Am-Strand-Rumliegen-Potential) ausgleichen.

Deswegen verziehe ich mich jetzt mal dezent Richtung Strand,

hoffe ihr habt eine schöne letzte Woche vor Weihnachten und müsst nicht noch stressig Geschenke kaufe (pfff….),

Liebe Grüße,
Eurer Felix…äähhhhh eure Julia!

oder auch: Neuigkeiten vom X-treme Sightseeing!

Nong Khai, die Grenzstadt zu Laos am Mehkong hat bei mir in nur 2.5 Tagen schwer Eindruck hinterlassen, und dass liegt nicht zu letzt am fabulösen Skulpturengarten Sala Gäw Gu.

Die Exponate die vor ca. 50 Jahren unter der Anleitung des Schamanen Luang Pu entstanden beeindrucken zwar nicht unbedingt durch Kunstfertigkeit, dafür sind sie aber durchwegs groß und gut! Am meisten beeindruckt hat mich Ganesha (oder war es nur Buddha mit einem Elefantenkopf?) der auf einer riesigen Ratte reitet, aber auch die biertrinkenden Hunde mit dem empörten Gesichtsausdruck (ein Elefant störte sie beim Karten spielen) waren bemerkenswert. Zusammengefasst wurde die religiöse Botschaft des Parks von einem Rad des Lebens, dass durch einen Tunnel in Form eines Mundes zu erreichen war. Da passt es dann irgendwie auch, dass der gute Luang Pu sich unter einer ufoförmigen Glaskuppel mit weihnachtsbaumwürdiger Beleuchtung hat aufbahren lassen…

Heute, zurück in Bangkok nach einer gefühlt tausendstündigen Zugfahrt gestern (okay, es waren nur 12); ging das Sightseeing dann etwas stilvoller mit dem Jim-Thompson-Haus weiter. Der gelernte Architekt, der sich bei einem militärischen Einsatz während des 2. Weltkriegs in Thailand verliebte (wohlgemerkt in das Land, nicht in die Barladies) machte thailändische Seide durch Export weltberühmt und baute sich ausserdem ein ansehliches Häuschen, zusammengesetzt aus wertvollen Antiquitäten (und antiquaren Hausteilen die er wahrscheinlich  armen Hausbesitzern abgeluchst hat) aus ganz Südostasien. Bevor er 1967 in Malaysia unter ungeklärten Umständen verschwand legte er ausserdem noch einen wunderbaren kleinen Regenwaldgarten mitten in Bangkok an. Bei der netten  Führung erfuhr man einiges über Thai-Lebenskultur,  und am Ende erhielt man zwei liebevoll gefaltete Origamifiguren.

Und ich dachte schon, Origami kommt aus Japan…?

Auch egal. Lektionen in Sachen Religion in Thailand gab es dann am Erawan- und Lingam-Schrein.
Ersterer liegt in der Nähe des Siam Squares im Schatten riesiger Einkaufszentren, in einer winzigen Ecke an einer vielbefahrenen Straße, was aber frömmige Buddhisten nicht davon abhält rum um die Uhr Räucherstabchen anzuzünden und traditionelle Tanzaufführungen aufzuführen (die Kombi ist 100 Prozent kreislaufbeschwerdenverdächtig). Das liegt daran, dass er im Ruf steht, Wünsche ganz besonders schnell zu erfüllen; und als mir das erzählt wurde, habe ich auch mal ganz spontan Fortuna (oder Buddha oder Ganesha oder…wenn auch immer, ich bin da flexibel) angerufen, und in alter Sternschnuppenmanier wird hier nichts weiteres verraten.

Etwas exotischer war dann noch der Lingam-Schrein, der den Ruf genießt, bei unerfüllten Kinderwünschen Abhilfe zu schaffen (keine Panik, ich ging dort ausschließlich aus touristischen Gründen hin). Eingequetscht zwischen einem Parkhaus und dem Kanal fand ich dann nach einiger Suche die Antwort auf die Frage, wie er zu diesem Ruf gelangen konnte. Formulieren wir es so – es mangelt nicht an Fruchtbarkeitssymbolen, oder sagen wir mal an Männlichkeitssymbolen (ihr wisst schon was ich meine) in allen Größen und Farben und Materialien – vielleicht sollte ich so langsam wirklich mal ein paar Bilder hochladen?

Als nächstes treffe ich mich jetzt gleich mit Anna und Cali, die heute morgen in Bangkok angekommen sind. Falls ihr euch für ihre abenteurliche Weltreise interessiert – schaut mal bei http://riesenreise.wordpress.com/ rein!

Ich hoffe ihr habt eine schöne Weihnachts- und/oder Hannuka-Zeit (möchte hier ja politisch korrekt und universalreligiös bleiben),

Eure Julia

Was macht man, wenn man als Europäer nach Thailand kommt?
Ganz klar, als Franzose eröffnet man ein Restaurant mit der entsprechenden cuisine (und Käse).
Als Engländer unterrichtet man natürlich Englisch.
Und als Däne…

…tja…

…eröffnet man eine Dänische Sprachschule mitten in Nordostthailand!

Aber von Anfang an.

Alles fing damit an, dass vorgestern abend in Ayuttaya die Hauptstraße abgesperrt wurde.
Diverse Beleuchtungsanlage (in intensivstgelb) ließen in mir einen ersten Verdacht aufsprießen (Suspense! Um mal wieder meinen Lieblingsfranzosen zu zitieren); und tatsächlich fand ich mich am besagten 5. Dezember, Vatertag und zufälligerweise auch Geburtstag des Königs, auf einmal zwischen einer Schar euphorischer Studenten (in blassrosa) und Soldaten (in militärgrün) eingekesselt. Sagen wir mal so – 63 Jahre im Dienst sind bestimmt kein Zuckerschlecken, aber es lohnt sich definitiv, wenn man dafür so ein Geburtstagsfest kriegt! Oder anders ausgedrückt: Nicht nur die minderjährigen Schulmädchen in traditionellen Thaikostümchen (in glitzergold) waren an diesem Abend dick, auch das Feuerwerk hatte es in sich.

Am nächsten Morgen brach ich dann zum Bahnhof auf um ein Ticket nach Lopburi (siehe letzter Eintrag) zu kaufen, entschied mich dann aber spontan um und verlegte meine Route gen Nordosten, also zuerst Khon Kän (aufstrebende Mittelgroßstadt mit mindestens zwei Tempeln und einem Museum) und im Anschluß Nong Khai (kleiner Grenzstadt; ich weiß nicht was es dort gibt, aber im Lonely Planet hat es auf der ersten Karte eine weiße Sprechblase. Muss also groß und gut sein!).

Ausserdem traf ich am Bahnhof beim morgendlichen Pad Thai einen Schweizer mit Wohnsitz in Simonswald, der die meiste Zeit seines Lebens in New Mexico und Südfrankreich verbracht hat, dessen Kinder in Kalifornien und Turin studieren, der sich gerade auf der Durchreise nach Nepal befindet und von mir Reisetipps für nächsten Sommer (Beijing) wollte. Das sind die Momente im Leben, in denen man sich wie der letzte Hinterwälder fühlt…

In Khon Kän fand ich ein schönes Hotel im wieder angesagten 60er Jahre Stil (Retro-Chic, Euphemismus, 1%) und entdeckte dann eine Straße die – ungelogen! – nur aus Brautgeschäften mit Glitzerbeleuchtung und Popmusik, Coffeeshops mit großen Weihnachtsbäumen und Internetshops, in denen Teenager online Fussball spielen, besteht.
Zum Abendessen landete ich dann in dem Restaurant vom besagten Franzosen, in dem die besagten Engländer Bier tranken und ich den besagten Dänen kennenlernte. Ich traf Thais die Deutsch sprechen (wegen diverser Ex-Freundinnen – Ich liebe dich!) und Thais die Französisch sprechen (wegen diverser Ex-Freunde – Je t’aime! oder Tu m’excites! – okay, Letzteres stammt von mir…), aber Dänisch ist mir noch nicht begegnet (Schwedisch oder Finnisch auch noch nicht, wäre aber bestimmt interessant), und dementsprechend schlecht läuft das Geschäft.

Wir Kok Payomler hingegen haben bombensichere Businesspläne für den Fall dass wir uns entschließen, in Thailand zu bleiben.
Antoine eröffnet eine Bar (mit Käse), gekoppelt an Yannis Beachressort (mit einem schön europäischen Namen wie z.B. Le Sacre Bleue) und vielleicht kann ich ja einen Massagetempel eröffnen (Zum Gul oder – im Sinne der orthopädischen Gesundheit der Allgemeinheit – vielleicht verkaufe ich auch nur kleine handgewebte Deckchen aus Thaiseide, dann: Guls kostbare Geschmeide).
Da fällt mir ein – gibt es eigentlich schon eine luxemburgische Sprachschule in Thailand…?

Dienstag, Mittagspause.
“Oh, oh, tomorrow, here…no school!” Pause.
“Oh, oh, and tu…tu…thursday! No school!” Pause.
“Oh, and friday and monday, no school, too!”
So begab es sich dann also, dass ich eine weitere Woche frei hatte (Grund: Geburtstag des Koenigs und zuvor ein wichtiges Meeting der Lehrer in Satun, ich schaetze mal dieses Meeting beeinhaltet einen weiteren Besuch des folklorischen Museums und einen Ausflug an den Strand), und beschloss, gen Norden aufzubrechen.
Die Reise war recht kalt, gen Norden bedeutet ja auf unserer Hemisphaere auch generell ins Kalte (wobei…vielleicht lag es auch an der Air-Condition im Bus?), jedenfalls kam ich kraeftig erkaeltet in Ayuttaya an.
Ayuttaya ist die ehemalige Hauptstadt (davon gibt es glaube ich aber noch mehrere), und hier gibt es gefuehlte TAUSEND Tempel (tatsaechlich sind es aber nur 400, UNESCO-Weltkulturerbe und so).
Ausserdem bietet die Stadt einen sehr interessanter Einstieg in die Historie Thailands, die ich hier nicht etwa aus Unwissenheit, sondern lediglich um den bereits gut informierten Leser nicht zu langweilen, NICHT weiter ausbreiten moechte!
Jedenfalls gibt es einige, vor allem nachts wirklich beeindruckende Ruinen, und Ayuttaya traegt den Namen “Angkor Wat Thailands” durchaus mit Berechtigung. Neu war mir hingegen, dass Phetchaburi die Schweiz Thailands und Xieng Khwang die Scheiz Laos’ ist, weswegen ich spontan beschloss nicht dorthin zu reisen, schliesslich kann ich ja die Schweiz der Schweiz von Deutschland aus jederzeit besuchen.
Meine Reiseplanung sieht momentan einen weiteren Tag Pause in Ayuttaya vor, um weitere hundert Tempel zu besichtigen und um den Luxus zu geniessen, der mir sonst in Kok Payom versagt bleibt, z.B. fliessend warmes Wasser, ein richtiges Bett und bis zur Decke gehende Waende (das Freiwilligenhaus in Kok Payom hat natuerlich auch seinen wildromantischen Charme, aber es ist durchaus angenehm, mal nicht vom Gesang der Geckos in den Schlaf gewogen zu werden).
Morgen geht es dann weiter nach Lopburi, das auch die Affenhauptstadt Thailands genannt wird. So genau weiss ich noch nicht, was mich dort erwartet, vielleicht…Affen?

Meine Mutter sagt immer, das Leben ist wie eine Pralinenschachtel…

Am 10. kommen dann meine ehemaligen Schulkameradinnen Aenni Ae. Aennsen und Cali el tortuga in Bangkok an, womit dann mein Solitrip vorerst wohl beendet ist; und ca. am 18. breche ich dann auch schon wieder nach Hat Yai auf, von wo aus es zusammen mit ein paar anderen Freiwilligen nach Indonesien geht. Also: Weihnachten und Silvester unter Palmen; es gibt Schlimmeres (nur manchmal vermisse ich Abende mit Schneesturm vor dem Fenster auf einem Baerenfellteppich vor dem knisternden Kamin…momentmal, ich kenne niemanden mit Baerenfellteppich und knisterndem Kamin!)

Achja, und am 4. Januar geht es dann mal irgendwann zurueck nach Kok Payom…(arbeiten und so.)
La vie est un long fleuve tranquille!

Manchmal passieren Dinge, die stochastisch betrachtet sagen wir mal nicht normal sind – z.B. mit einem Luxemburger im Projekt zu landen, der in der eigenen Heimatstadt studiert und dann auch noch in der gleichen Strasse wohnt.
Manchmal passieren solche Dinge aber auch in Serie.
Mal angenommen, man trifft auf einer touristischen, doch recht kleinen und noch recht leeren Insel in Suedthailand an einem freien, aufgrund eines muslimischen Feiertages verlaengertem Wochenende, am letzten Tag kurz vor der Abreise beim Fruehstueck im Ressort eben jenen jungen Herren, den man zuvor in Deutschland auf dem Infoseminar traf und der urspruenglich ins gleiche Projekt wollte, dann jedoch sich umentschied und nun in Bangkok seinen Freiwilligendienst leistet und nur ganz spontan in den Sueden gefahren ist und auch am naechsten Tag wieder in Bangkok seien muss; dann ist das nicht nur eine unwahrscheinliche sprachliche Verwirrung (mein Deutschlehrer mag mir den falschen Gebrauch der Zeiten bitte verzeihen), sondern auch ein unwahrscheinlicher Zufall.

Ansonsten hat die Deutsche neben mir im Gespraech mit ihrem Freund die Situation auf Koh Mook/Go Mug gut und in latent gelangweiltem Ton zusammengefasst: Schwimmen, essen, massieren lassen, was soll ich machen?

Also hopp-hopp zurueck ins “Arbeitsleben”, Kok Payom, here we go again!

Die vergangene Woche hat ja nun Aufschluss geliefert, warum die Regenzeit nicht Blauer-Himmel-Zeit oder Sonnenscheinzeit  heisst; aber der gestrige Tag war hart am Limit, nicht unbedingt bezueglich der Niederschlagsmenge pro Kubizentimer, jedoch auf jeden Fall was die Kontinuitaet angeht.

Soll heissen: Einen Tag lang nichts tun ausser im Sala rumliegen, Khanum essen, Thai lernen und Yannis anpoebeln (letztere uebrigens ein grosser Spass). Einzig unser grosser Abenteurer Antoine hat sich rausgewagt, wurde mit entsprechendem Kopfschuetteln verabschiedet und mit grosser Freude viele Stunden spaeter unversehrt, doch partiell befeuchtet, wieder empfangen (O-Ton Antoine “I saw the nature, ifyouknowwhatimean”).

Wenn der letzte Tag ein Gutes hat, dann wohl dass ich jetzt Gabelstapelfahrer auf Thai schreiben kann (also das deutsche Wort in Thai transkripiert, Kai, du hattest recht, es ist wirklich ein grosser Spass!).

Wie dem auch sei, um der Langeweile zu entkommen habe ich mich heute auf den Drahtessel (Badische-Zeitungs-Deutsch! Der geneigte Leser weiss eventuell, was ich damit meine) geschwungen um in LaNgu essentielle Dinge zu erledigen, wie z.B. endlich mal den Highspeedinternetladen zu testen (Gott sei Dank sind die ganzen Kinder in der Schule) und nach Milch Ausschau zu halten. Letzteres natuerlich nicht fuer mich (Lactoseintoleranz, weisse Bescheid!) sondern fuer meine werten maennlichen Mitbewohner, wobei sich das Unterfangen doch als Recht schwierig herausstellt.

Bis jetzt wurde ich mehrmals auf einen Laden direkt um die Ecke verwiesen und auch dort hinbegleitet, musste dann aber feststellen, dass es sich um ein Surrogat  (Sojamilch) handelt, welche natuerlich von echten europaeischen Maennern verschmaeht wird; aus Hoeflichkeit hab ich aber trotzdem welche gekauft (soll heissen: heute bitte keine Sojamilch mehr, sonst wird mir schlecht!).

Sobald (oder falls, der Regen macht einem ab und zu einen Strich durch die Rechnung) mein luxemburgischer Kumpane hier ankommt werden wir uns also gemeinsam auf die Suche nach der Goldenen (oder heisst es nicht gueldenen?) Milch begeben, Legenden zu folge versteck in den tiefsten Untiefen der dunkelsten Hoehle weit und breit (auch: Tesco Lotus, ifyouknowwhatimean), und wer weiss ob wir es bis zum Anbruch der Daemmerung wieder in den sicheren Hafen der feuchtwarmen Heimat (Kok Payom) schaffen.

Ich denke aber schon…

Long time no ‘c’!
In letzter Zeit ist so einiges geschehen (Floskel! Floskel!), also fang ich einfach mal an:

Vorletztes (oder war es vorvorletztes Wochenende?) waren wir im Thaleban (sprich: Taliban, kein Scherz) Nationalpark. Manch

einer darf uns nun für verrückt erklären, da es an besagtem Wochenende in strömen regnete, und dieser einer jener hätte dazu

durchaus die Berechtigung.
Zunächst fuhren wir mit Bang Mat, der mit seiner Familie ganz in der Nähe wohnt, hin, um zu erfahren dass es zu bereits zu

spät war, um einen schlüssel zu erhalten, aber eine Ersatzunterkunft war schnell gefunden (dazu nacher mehr). Danach lud uns

Bang Mat zu sich nach Hause ein, was sehr angenehm und höflich war, nur war das Wasser infolge der starken Regenfälle stark

angestiegen, was nicht ganz so angenehm war. Der komplette Wohnbezirk war geflutet, das Wasser stellenweise bis knapp unter

die Hüfte (okay, bei mir und bei Bang Mat, bei den Jungs natürlich nicht), und im Haus bekam ich dann auch gleich einen

Hocker bzw. Schwimmstuhl angeboten. An dieser Stelle zolle ich wirklich allen Familien Respekt, deren Haus jedes Jahr zur

gleichen Zeit geflutet wird; und die trotzdem noch das ganze entspannt sehen und gemeinsam lachen können.
Nach dieser partiell surrealen Erfahrung ging es dann in unsere Unterkunft; ich teilte mein Zimmer mit Antoine und (O-Ton

Antoine) a lot of friiiiiends, sprich Ameisen, aber ich will mich nicht beschweren, immerhin gabs nach einer bissreichen,

feucht-schimmligen Nacht ein anständiges Frühstück.
Der Nationalpark war dann auch wesentlich angenehmer, nette, saubere (!) Bungalows (okay, dass Wasser im Bad war praktisch

schwarz weil es aus dem See stammte, aber an sowas kann man sich ja gewöhnen), süße äffchen und kaum andere Gäste. Bei

unserer Wanderung zum Wasserfall verpassten wir leider den richtigen Weg (‘Ich glaube wir sind nicht richtig’-'ach was, das

hier ist schon ein Weg’-'Bestimmt kommt gleich eine Straße!’), erreichten aber nach einer kurzen Klettertour, Begegnugen mit

interessanter Flora und Fauna inklusive die Spitze des Wasserfalls, wo wir noch mehr neue Freundschaften knüpfen konnten (in

diesem Fall: Blutegel!)…
Ums kurz zu machen, dieser Trip war auf jeden Fall eine Erfahrung wert, und in Sachen ‘Kleine Freunde’ kann mich in nächster

Zeit nichts mehr wirklich schocken.

Letztes Wochenende gings dann nach Hat Yai, dem etwas dekadenterem/mondänem Lebenstil frönen. Neben unserem ersten

Auswertungsseminar (gemäß offiziellem Namen) standen vor allem Barbesuche und Shopping (Carrefour, yeah!) auf dem Programm,

momentan empfehle ich dem geneigten Biertrinker ein frisches, kühles Leo und zum runterspülen den überraschend billigen

Thaiwhiskeyschrägstrichrum Sangsom (oder hieß er Songsam? Vermutlich ist ebenjener für ebenjene Gedächtnislücke

verantwortlich); kein Captain Morgan (Lieber Hanni, kannst du mir bitte eine Flasche von dem Goldenen runterschicken? Habe

bis jetzt nur den schwarzen gesehen…) aber durchaus süffig (und er ragt tief in den Hals hinein). Jedenfalls ist es alles

andere als unangenehm, Kok Payom wenigstens von zeit zu Zeit verlassen zu können un ein wenig Großstadtluft zu schnuppern.

A propos Dekadenz, unser Kühlschrank steht jetzt in unserer Küche (nächstes Ziel: Spülmaschine, dann vielleicht ein Toaster,

eine Eismaschine und gegen frisches Popcorn hab ich auch nichts einzuwenden!), und, hergehört: unsere Küche besitzt jetzt

sogar Türen, zwei an der Zahl! Würde ich jetzt noch kochen können…

Zum Thema Unterricht: Manch einer, Waldorfschullehrer ausgenommen, würde vielleicht behaupten wir hätten ein gewisses

Autoritätsdefizitsproblem. Tatsächlich werden die Schüler doch von Zeit zu Seit recht unruhig, wenn man nicht mit

entsprechender Strenge durchgreift; selbst die Schüler sehen dass so. Ab und zu wird einem dann ein Lineal zwecks Bestrafung

in die Hand gedrückt (oder der Akt des Auspeitschens eindrucksvoll pantomimisch dargestellt), aber vor solchen Maßnahmen

schrecke ich (noch, hehehe) zurück. Nein, im Ernst; ich denke es sollte einen Weg geben, Aufmerksamkeit auch ohne

prähistorische Pädagogik zu gewinnen, bloß kenne ich den leider noch nicht. Bis dahin bleiben nur sanft deeskalative

Massnahmen wie das Abschreiben von Tafelanschrieben oder Plan A (A wie Antoine: einfach den Schülern Befehle auf französisch

zurufen; klappt genauso gut wie Englisch oder Thai); oder ich werde bis ans Ende meiner Tage verdammt sein, ’3-6-9′ und

‘Hello Hello Goodbye’ zu spielen.

Meine Thailanguageknowledge increast in letzter Zeit kontinuierlich, lesen und schreiben geht so ganz, gaaanz langsam, was

ich nicht zuletzt meinen ausgezeichneten Lehrerinnen (den Schülerinnen der Altdamenklasse englisch) zu verdanken habe.
Dafür decreasen meine Englisch und Deutsch Skills in letzter Zeit rapide, es gibt da gewisse Anpassungprozesse in der

Grammatik der gesprochenen Sprache wenn man längere Zeit mit Thais (und mit Deutschen und Franzosen die der Englischen

Sprache nicht ganz mächtig sind, I am very, very, h-aaaangry, but that goes…) verbringt; vielleicht laufen die beiden

Prozesse umgekehrt proportional ab, if you know what I mean mai?

Achja, gestern und vorgestern haben wir uns passenderweise Fluch der Karibik 1 und 3 angeschaut, die Dorfbewohner scheinen

wirklich eine Schwäche für Captain Jack Sparrow (oder war es Chep Sparrow?) zu haben, für nächste Woche wurde uns Herr der

Ringe 1 bis 3 angekündigt…große Cineasten hier unten, bin nur gespannt ob ich jemals einen thailändischen Film (schlechte

Soaps nicht miteinbezogen) zu sehen bekomme…

So, jetzt hat erstmal das Mittagessen (die Lehrer werden hier wirklich 1-A versorgt, vielleicht sollte die Mensa in Neustadt

auch einfach auf Thaiküche umstellen?) Priorität (so ist das nunmal in Thailand, ständig geht’s ums Essen), versuche mich

innerhalb der nächsten Woche zu melden,

eure Julia

Erst Hissen der Flagge zur Nationalhymne, dann Morgengymnastik zu harter Technomusik. Heute hat es sich gelohnt von Anfang an dabei zu sein…
Um es mit Antoines Worten zu sagen: I like it!

Nach längerer Schreibabstinenz mal wieder ein Blogeintrag von mir, zur Kompensation meines schlechten Gewissens auch endlich mal etwas länger (der geneigte Leser mag ihn in mehrere Abschnitte zerteilen um ihn wie einen Adventskalender über mehrere Wochen zu genießen, wie es beliebt, dtaam sabaii).

Die vergangenen Wochen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Thais zumeist sehr neugierig sind und sich nich geziemen (klingt old-school, existiert dieses Wort überhaupt?) nach so ziemlich allem zu fragen, angefangen beim Beziehungsstatus, über das Einkommen und Alter der Eltern und deren Alter bis hin zur Religion (für Thais ist es selbstverständlich eine Religion zu haben, mit der Konsequenz der Praktizierung sieht es dann auch eher wieder wie in Deutschland aus).

An dieser Stelle muss ich dann auch meinem Schwesterherz ein dickes Dankeschön für ihr supertolles Abschiedsgeschenk aussprechen, was ich schon mehrmals zur Präsentation von Freunden und Familie verwenden konnte (einziger Haken: ich muss bei jedem Bild von einem Jungen erklären: Nein, das ist nicht mein boyfriend, nein, der hier auch nicht, ja, das ist er. Oder einfach nur: Mai bog! – verrat ich nicht!).

Entsprechend hoch ist auch die Begeisterung für Klatsch und Tratsch, insbesondere in geschlossenen Mädchenrunden (ich schätze Michael kann sich denken vom wem ich rede), in deren Genuß die anderen Freiwilligen ja hier aus biologischen Gründen nicht kommen können.
Dabei geht es primär darum, wer (präziser: Welcher männliche Freiwillige, das Interesse an den Thai-Jungs ist dann doch eher begrenzt) gutaussehend (handsome, low), wer niedlich (cute, na-rak) und wer beliebt (popular, kenn ich noch nicht in Thai) ist; die ausschlaggebenden Faktoren für die Bewertungen sind für mich leider nicht immer transparent (Länge der Nase, Beruf der Eltern, Haarfarbe, Bartwuchs, Schärfegrad der verspeisten Nahrung, im Falle Georgs auch die, für Westler wie mich nicht direkt wahrnehmbare, frappierende Ähnlichkeit mit Tim).
Überhaupt sind die Schönheitsideale hier etwas anders, äußerst populär bei der Jugend sind einerseits Jungs mit definitiv feminimer Schlagseite (oder, um es mit Yaos Worten zu sagen: Handsome Boys, why always ladyboy or gay!), andererseits auch luk-khrueng (Kinder-halb), also Eurasier in allen Kombinationen (juhu, toll!), wobei ein unwahrscheinlich blasser Teint (oh, schade, bin schon recht dunkel) und eine lange Nase (ist meine Nase lang? Vielleicht sollte ich mal nachmessen!) das Bild vervollständigen.

Das Tratschen gehört, wie auch das Essen, in die Kategorie sanuk (alles was Spaß macht und lustig ist, im Idealfall sogar die Arbeit, nicht umsonst bedeutet ngan sowohl Arbeit als auch Party); und die Thais nehmen das mit dem Spaß beim Essen sehr ernst. Angefangen bei den normalen Mahlzeiten, bei denen man sich gerne schon über die nächste unterhält, über die unzähligen Zwischensnacks und Mahlzeiten bis hin zum Essen aus purem Vergnügen (gin-len-len, Essen-Spiel-Spiel).

Die Fütterungsmentalität der Thais (eine der wichtigsten Höflichkeitslektionen für uns: Egal von wo man kommt, immer etwas zum Essen mitbringen und stets allen anbieten, immer alle zum Essen auffordern. Meine persönliche Lieblingsausrede wenn ich keine Lust zum Essen habe ist Khoo thoot kha, mii wan yay läo, die stets für Erheiterung sorgt. Übersetzung mai bog! ) hinterlässt allerdings bei uns noch keine sichtbaren Spuren, wobei Flo auch der einzige ist, der sich ernsthaft um Probleme wie Gewichtszunahme schert. Dafür erheitert er mich dann auch fast jeden Morgen mit seinem Krafttrainingsprogramm auf der Veranda, primär bestehend aus Liegestützen auf der Matte und Klimmzügen an den Balken unseres Dachs; wenn ich ihn ärgern möchte reicht es schon, vom Sala aus besonders laut mitzuzählen, uuuuund eins uuuuuund zwei..(nueng! Soong! Sam! Iiik krang, iiik krang!).

Achja, sportliche Betätigung gilt nur begrenzt als sanuk, insbesondere stumpfer Ausdauersport wie radfahren oder joggen wird von den Thais nur belächelt, weswegen hat man denn ein motorcy?
Beim Radfahren hatte ich übrigens vorgestern einen kleinen Unfall mit einer noch kleineren Ziege (keine Sorge, die Ziege ist unverletzt und auch bei mir sind alle essentiellen Gliedmaßen und Organe noch vorhanden); einziges Problem ist dass ich die ganze Sache noch nicht so richtig auf Thai erklären kann.
Die meisten Worte sind kein Problem, z.B. Babyziege (luk-pä) und Fahrrad (dschakajan, oder in der Sprache Kok Payoms: rot tiip), meine Ausführung des Vorhergangs wurde dann aber doch etwas ausschweifen, weil mir das Wort Zusammenstoß fehlt.
Sie klang ungefähr so: Banane, also ich, fährt Fahrrad, sieht Babyziege, Banane sagt: Hallo Ziege, Entschuldigung, bitte geh, Ziege ist nicht höflich, Banane hat Verabredung mit Ziege unfreiwillig, aua aua. Der Leser mag nun selbst entscheiden, wie verständlich das ist.

Die letzte Woche habe ich mich intensiv dem Erlernen der Schrift gewidmet, was sich als vergleichsweise einfach herausgestellt hat. Insgesamt gibt es 44 offizielle Mitlaute, von denen aber nur 29 gebräuchlich sind, und die nach dem Schema “goo-gai, koo-kai, koo-khuat…hoo nok-huuk” auswendig gelernt werden, stets eine Kombination aus dem Laut und einem einfachen Wort, das den entsprechenden Laut enthält (im Beispiel Huhn, Ei, Flasche und Eule, lebensnahe Worte; manche scheinen mir aber im Altagsgebrauch eher selten, wie etwa dtoo bpadtak –Kurzspeer).
Mehr Schwierigkeiten machen mir die 28 Selbstlaute (sara, a, aa, o, oo bis hin zu üüa), die aus meiner Sicht in den Mixer geratene Partituren sind (hey, ist dass nicht ein Bassschlüßel?), und natürlich die legendären Tonzeichen (im Thai gibt es fünf Töne, mittel, tief, hoch, fallend und steigend, welche durch mai-bla-dingens markiert werden und den Unterschied zwischen “Hund Pferd kommen” oder “T-Shirt Matte Tiger” ausmachen).
Okay, vielleicht ist das ganze dann doch nicht so einfach, besonders wenn dann irgendwo Vokale dazwischengeschoben werden oder Satun hinten mit loo ling, also mit l geschrieben wird, aber ein bisschen lesen klappt immerhin schon. Sabaii-Sabaii (entspannt), bin ja erst einen Monat hier.

Jetzt hat gerade die Schule begonnen und die Schüler sind fleissig am Putzen (alle Räume, jeden Tag!), um mal einen unpopulären Vorschlag zu machen: Wie wäre es, das gleiche in Deutschland einzuführen? Schaden tuts bestimmt nicht!
Oh, ich muss dann mal Unterricht vorbereiten…(Heute: P5 und P6, entspricht 5. und 6. Klasse und damit die ältesten Schüler hier)

PS Nr.1: Meine lieblingshässliche Katze ist glaube ich wieder schwanger, klare Indikatoren: Lecken der Zitzen und Gewichtszunahme (wobei weiblich Solidarität mir verbietet, sie, wie Flo es so liebevoll formuliert, als fett zu bezeichnen. Sie hat nur schwere Knochen, das sind die Gene!), ich hoffe bloß die noch-hässlichere einäugige Katze, die ich besonders gerne verjage, ist weiblich und kommt damit nicht als Vater in Frage.

PS Nr. 2: Die Moskitos und Ameisen scheinen immer noch besonderen Gefallen an meinem Blut zu finden (jung choop gin gluai, Moskitos essen gerne Banane), wobei die Stiche innerhalb von ein oder zwei Tagen verschwinden. Oder jedenfalls…die meisten!

PS Nr.3: Um nochmal zum Thema sanuk zu kommen, mein Lieblingsfranzosenfreiwilliger hat sich inzwischen als Borderlinearachnophobiker herausgestellt. An sich kein sanuk, die Geräuschekulisse als er eine riesige Spinne in seinem Zimmer entdeckte dafür umso mehr sanuk: Oh! Oh! Oh no! Sacre bleue!, gefolgt von einer phonetisch im Deutschen nicht wiedergebbaren französischen Lautkombination.

Diese Woche haben angefangen, die Nachmittags- und Abendklassen zu unterrichten.
Mit den juengsten Kindern haben wir das Alphabet und die Zahlen bis 9999 wiederholt und einige padaegogisch wertvolle (bis unsinnige) Spiele gespielt (Kotzendes Kaenguruh! Three Six Nine!); die aelteren sind nicht aufgetaucht (kann ich auch irgendwie verstehen – wer kommt schon in den Ferien freiwillig zum Unterricht?).
Die Senioren beziehungsweise Altdamenklasse ist immer so ein bisschen unser Sorgenkind, einerseits wissen wir nicht auf welchem Niveau wir unterrichten sollen, andererseits muss man sich natuerlich vorher ueberlegen, was die Ziele des Unterrichts sind (Basiskommunikation oder geschliffene Grammatik? Und ist es vertretbar, falsche Saetze an die Tafel zu schreiben?). Dafuer sind die Ladies aber auch wirklich aeusserst lernwillig und hochgradig motiviert!
Die fortgeschrittene Abendklasse ist am anspruchsvollsten was die Grammatik angeht, wobei es beim Thema listening comprehension aber noch kraeftig harpert – mal sehen was sich da machen laesst…

Ansonsten haben wir gerade zwei “Projekte” laufen, einmal wollen wir mit den Kindern ein altes kleines Fischerboot reparieren und bunt anmalen (quasi das Jungsprojekt), dann wollen wir mit Muscheln die wir gesammelt haben zusammen Deko fuer das Freiwilligenhaus basteln und ich wollte sowas wie eine Schmuck-AG einfuehren (Maedchenzeugs eben…vor Rollenklischees ist man nirgends auf der Welt gefeit!)

Uebrigens bin ich ab jetzt auch mobil unter 0870981893, was insbesondere bis zum Schulbeginn am 2. November der bessere Weg ist mich zu erreichen. Allerdings kann ich fuer nichts garantieren – das Thail-Mobilfunknetz funktioniert wohl nach dem gleichen Prinzip wie die Thai-Zeitwahrnehmung…

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